Kompetenzfeststellung und Qualifizierung im dualen Bereich

Ziel

Das Teilprojekt "Kompetenzfeststellung und Qualifizierung im dualen Bereich" richtet sich an Personen, deren Berufsqualifikationen aus dem Ausland in den dualen Ausbildungsberufen im Zuge des Anerkennungsverfahrens nur teilweise anerkannt wurden bzw. einen Ablehnungsbescheid erhalten haben oder denen von der Antragstellung aufgrund geringer Erfolgsaussichten (Negativprognose) abgeraten wurde. Das Konzept sieht vor, individuelle Bedürfnisse und abgestimmte Weiterbildungsmaßnahmen zu identifizieren und anzubieten, die zielgerichtet die Teilnehmenden an einen in Deutschland anerkannten Berufsabschluss heranführen.

Hintergrund

Trotz hoher fachlicher Kompetenz gestaltet sich der Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt für Personen mit ausländischen Berufsabschlüssen sehr schwierig. Im Hinblick auf die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit brandenburgischer Unternehmen und insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig eine qualifikationsadäquate Arbeitsmarktintegration ausländischer Arbeitnehmer voranzutreiben um ihre vorhandenen Potenziale produktiv und effizient nutzen zu können. Vor dem Hintergrund der stetig steigenden Zahl der Anträge auf Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen sowie im Hinblick auf das kommende Zuwanderungsgesetz, besteht in Brandenburg ein dringender Handlungsbedarf Instrumente und Angebote zu unterbreiten, die im Zuge des Anerkennungsgesetzes im Bereich der dualen Ausbildungsberufe die antragstellenden Personen an die volle Gleichwertigkeit bzw. an einen qualifizierten anerkannten Berufsabschluss heranführen.

Angebot

Die Projektumsetzung folgt einem modularen Ansatz und ergebnisabhängig vom Anerkennungsprozess werden die Teilnehmenden in das entsprechende Modul einmünden und entlang der individuellen Qualifizierungskette zielorientiert an die volle Gleichwertigkeit bzw. einen qualifizierten Berufsabschluss über Externenprüfung herangeführt.

  • Erstberatung –Kompetenzorientierte Beratung
  • Kompetenzfeststellung für Personen mit Ablehnung bzw. Negativprognose
  • Anpassungsqualifizierungen für Personen mit einer teilweisen Anerkennung des ausländischen Abschlusses
  • Nachqualifizierung für Personen mit einem Ablehnungsbescheid bzw. einer Negativprognose
Zielgruppe
  • Personen über 18 Jahre mit Wohnsitz in Brandenburg
  • Personen, die im Ausland eine Berufsausbildung abgeschlossen haben und eine teilweise Gleichwertigkeit, eine Ablehnung oder eine Negativprognose von der zuständigen Stelle bescheinigt bekommen haben
  • Der Referenzberuf ist im dualen Ausbildungssystem zugeordnet
  • Sprachkenntnisse ab A2 GER

Förderung

Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund ab. Das Programm wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

Projektlaufzeit

01.01.2019 - 31.12.2020

Kontakt

IHK-Projektgesellschaft mbH Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder)

Ansprechperson

Alex Schenk
Projektleiter

Tel.: 0335-5621 2115
Fax: 0335-5621 2001
E-Mail: schenk@remove-this.ihk-projekt.de 

Paulina Jastrzab-Skwarczynska
Personalberaterin

Tel.: 0335-5621 2117
Fax: 0335-5621 2001
E-Mail: skwarczynska@remove-this.ihk-projekt.de 

Anna Borowa
Personalberaterin

Tel.: 0335-5621 2114
Fax: 0335-5621 2001
E-Mail: borawa@remove-this.ihk-projekt.de