Ob Messe, Workshop oder Konferenz - wir sind als Team von Eurojob+ bei zahlreichen Veranstaltungen rund um die deutsch-polnische Berufsorientierung unterwegs.
Am 21.05.2026 fand an der Oberschule Müllrose ein spannender Workshop zur Berufsorientierung in Zusammenarbeit mit dem Team von Eurojob statt. Ziel der Veranstaltung war es, den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in verschiedene Ausbildungsberufe zu ermöglichen und sie bei ihrer eigenen Berufswahl zu unterstützen.
Zum Einstieg stellten sich die Teilnehmenden im Stuhlkreis vor und kamen über kreative Methoden wie „2 Wahrheiten, 1 Lüge“ miteinander ins Gespräch. Ein Highlight des Workshops war das „Berufe-Bingo“, bei dem die Jugendlichen spielerisch verschiedene Ausbildungsberufe kennenlernten. Besonders im Fokus standen typische Berufsfelder wie Umwelt, Holzbearbeitung, Metall/Technik, Gastronomie/Tourismus sowie Logistik.
Mithilfe der Website Euro-job.net recherchierten sie eigenständig zu einzelnen Berufen und tauschten sich über ihre Ergebnisse aus. Gleichzeitig konnten sie Feedback zur Plattform geben. Der Workshop bot den Schülerinnen und Schülern eine abwechslungsreiche Möglichkeit, sich mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen und neue Perspektiven zu entdecken.
Wie jedes Frühjahr traf sich in Trebnitz bei Müncheberg eine engagierte deutsch-polnische Gemeinschaft zum Jugendforum. In diesem Jahr fand die Veranstaltung vom 11. bis 13. Mai 2026 unter dem Titel „35 Jahre deutsch-polnischer Jugendaustausch – eine Bestandsaufnahme“ statt. Im Fokus standen die bisherigen Erfahrungen sowie aktuelle Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen.
Das Team Eurojob+ beteiligte sich aktiv am Forum mit dem Ziel, die deutsch-polnischen Methoden in der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern weiterzuentwickeln – insbesondere im Bereich der Berufsorientierung. Der Austausch mit anderen Fachkräften sowie die Teilnahme an praxisorientierten Workshops lieferten dabei wertvolle Impulse für die zukünftige Arbeit mit internationalen Gruppen.
Das Forum bot somit eine wichtige Gelegenheit, neue Ansätze kennenzulernen und die Qualität der berufsbezogenen Jugendarbeit im deutsch-polnischen Kontext weiter zu stärken.
Am 7. und 8. Mai 2026 fand in Ośno Lubuskie ein Expertenworkshop im Rahmen der Maßnahme 3.3.2 statt. Vertreterinnen und Vertreter der IHK-Projektgesellschaft mbH, der ZIPH (Westliche IHK) sowie des Wojewódzki Zakład Doskonalenia Zawodowego kamen zusammen, um die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Zentrums zur Anerkennung von Kompetenzen voranzutreiben.
Am ersten Tag des Treffens stand die Vorstellung verschiedener Systeme der Kompetenzfeststellung durch die Psychologin Zuzanna Piasecka. Dabei wurde beschlossen, dass die Eurojob-Plattform um ein Tool basierend auf dem „RIASEC-Tool“(Holland-Modell) mit 6 Persönlichkeitstypen ergänzt werden soll. Dieses Modell bietet sich besonders für die Berufsorientierung an, da es sehr gut verständlich ist.
Im zweiten Teil der Präsentationen wurden konkrete Wege zum Erwerb und zur Anerkennung von Qualifikationen vorgestellt, darunter nationale Systeme wie ZSK, OKE und KCA sowie die Rolle von IHK und HWK. Die Teilnehmenden diskutierten zudem die positiven Effekte eines solchen Systems, insbesondere im Hinblick auf bessere Arbeitsmarktchancen.
Der Zukunftstag am 23. April 2026 stand bei der IHK-Projektgesellschaft mbH unter dem Motto "Deine Zukunft startet hier – bist du bereit?- Selbstständigkeit als Option für die berufliche Zukunft". Die TeilnehmerInnen erfuhren viel zu ihren eigenen Kompetenzen für die Berufswelt. Danach konnten sie ein erstes Business-Konzept erarbeiten. Am Ende stellten alle TeilnehmerInnen ihre Teamfähigkeit mit einem Escape Game unter Beweis. Das Feedback zeigte, dass die SchülerInnen viel für sich mitnehmen konnten von diesem inspirierenden Tag.
Das Team von EUROJOB+ war zu einer internationalen Konferenz nach Straßburg eingeladen, um über die deutsch-polnische Berufsorientierung in der Region „Pro Europa Viadrina“ zu sprechen. Sie fand am 23. und 24. März 2026 im Plenarsaal des Europäischen Parlaments statt.
Im Rahmen dieser internationalen Abschlusskonferenz des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) wurde die Bedeutung grenzüberschreitender Berufsorientierung in Europa intensiv diskutiert. Die Konferenz war Teil des Interreg-Projekts „Regio Lab“, das seit 2023 junge Menschen in ihrer beruflichen Orientierung unterstützt und den Austausch auf dem europäischen Arbeitsmarkt stärkt.
Der Beitrag von Eurojob+ berichtete von erfolgreich durchgeführten deutsch-polnischen Workshops zu verschiedenen Berufsbildern und der umfangreichen Online-Plattform zur Unterstützung der Lernenden und Experten. Gleichzeitig wurden Herausforderungen wie die unterschiedlichen Bildungssysteme in DE-PL thematisiert. Andere vergleichbare Initiativen aus den europäischen Grenzregionen DE-DK, DE-NL und DE-LUX-FR-BE berichteten von anderen Möglichkeiten in der Berufsorientierung, inbesondere in Bezug auf grenzüberschreitende Praktika.
Die Plattform Eurojob + wurde in der Abschlussrunde der Konferenz als herausragende Initiative zur Vergleichbarkeit in der europäischen Berufsbildung gewürdigt.
Am 12.02.2026 fand im Rahmen des Projekts Eurojob+ ein Expertentreffen in den Räumlichkeiten der IHK-Projektgesellschaft statt. Alle drei Projektpartner nahmen teil. Als externer Experte war Holger Seibert vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, eingeladen.
Im Mittelpunkt stand die Transformation des Arbeitsmarktes in Brandenburg. Anhand aktueller Analysen wurden drei zentrale Entwicklungen beleuchtet: ökologische Transformation, demografischer Wandel und Digitalisierung. Mit dem „Greenness of Jobs Index“ (GOJI) zeigte das IAB, dass der Anteil umweltfreundlicher Tätigkeiten zwischen 2012 und 2022 deutlich gestiegen ist, während umweltschädliche Tätigkeiten zurückgingen. Berufe mit „grünen Kompetenzen“ wachsen stabiler und gewinnen weiter an Bedeutung.
Zugleich verschärft der demografische Wandel den Fachkräftemangel – insbesondere in Ostdeutschland. In Brandenburg sinkt die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, während Berlin eine Sonderrolle mit leichtem Bevölkerungswachstum einnimmt. Zuwanderung gewinnt damit zunehmend an Bedeutung.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Digitalisierung. Die Substituierbarkeitspotenziale von Berufen steigen – auch im hochqualifizierten Bereich, insbesondere durch generative KI. Das Substituierbarkeitspotenzial beschreibt dabei den Anteil der beruflichen Tätigkeiten, der – rein technisch betrachtet – durch Computer oder computergesteuerte Maschinen automatisiert bzw. ersetzt werden könnte. Dennoch werden Tätigkeiten eher verändert als vollständig ersetzt. Weiterbildung und berufliche Anpassungsfähigkeit wurden daher als zentrale Erfolgsfaktoren hervorgehoben.
Das Treffen lieferte wichtige Impulse für die strategische Weiterentwicklung von Eurojob+ im Kontext eines sich dynamisch wandelnden Arbeitsmarktes.
Am 16. Dezember 2025 fand beim Projektpartner ZIPH in Gorzów Wielkopolski ein weiteres Arbeitstreffen im Rahmen des Interreg-Projekts Eurojob+ statt. Ziel der Zusammenkunft war die inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung der bestehenden Projektwebseite sowie die Einbindung jugendlicher Perspektiven.
An dem Treffen nahmen neben den Eurojob+-Partnern eine Lehrerin mit ihren Abiturientinnen und Abiturienten mit Schwerpunkt IT sowie ein externer Informatiker teil, der an der technischen Umsetzung der Webseite beteiligt ist. Die Jugendlichen gaben wertvolles Feedback zu Aufbau, Verständlichkeit und Nutzerführung der aktuellen Online-Präsenz.
Darüber hinaus wurden verschiedene Online-Diagnosetools zur Berufs- und Kompetenzorientierung vorgestellt und diskutiert. Aufbauend auf diesen Beispielen verständigten sich die Projektpartner darauf, ein eigenes digitales Diagnosetool zu entwickeln. Dieses soll künftig auf der Eurojob+-Webseite integriert werden und Nutzerinnen und Nutzer dabei unterstützen, passende (Ausbildungs-)Berufe anhand ihrer individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen zu identifizieren.
Das Treffen lieferte wichtige Impulse für die nutzerorientierte Weiterentwicklung der digitalen Projektangebote.
Am 22. Mai 2025 fand in Gorzów Wielkopolski ein spannender Expertinnen-Workshop in der Regionalen Einrichtung für berufliche Weiterbildung (Wojewódzki Zakład Doskonalenia Zawodowego) statt. Im Zentrum stand das Thema Anerkennung in beiden Ländern. Eingeladen waren dazu online die Expertinnen Małgorzata Wróblewska – Tylus und Maria Trębicka als Vertreterinnen des assoziierten Partners „Nationales Akkreditierungszentrum Polen“.
Das Projektteam von Eurojob + diskutierte gemeinsam anschließend die Empfehlungen für das geplante grenzüberschreitende Zentrum zur Zertifizierung von Qualifikationen. Ziel ist es, Menschen noch besser dabei zu unterstützen, ihre beruflichen Kompetenzen auch im Nachbarland jenseits der Oder anerkennen zu lassen. Ein geplanter Praxisratgeber soll diesen Prozess künftig erleichtern. Abgerundet wurde das Treffen durch die Besichtigung der Räumlichkeiten, in denen auch Schulungen zu verschiedenen Berufen, wie dem Friseurberuf, stattfinden.
Am 5. März 2025 fand im Rahmen des Projekts ein erster Expertenworkshop statt.
Die Partner aus Polen und Deutschland stellten die Ergebnisse ihrer Forschungen im Rahmen des grenzüberschreitenden Austauschs von Wissen und Kompetenzen im Bereich der Berufsberatung/Berufsorientierung vor.
Auf Einladung nahmen IT-Experten und Psychologen sowie Vertreter von Bildungseinrichtungen an dem Workshop teil.
Die bestehende EUROJOB-Website wird derzeit nach vier Jahren aktualisiert und erweitert. Das Feedback der Experten war sehr hilfreich. Schließlich hat sich in der Zwischenzeit viel getan, nicht nur im Bereich der künstlichen Intelligenz. Auch die Berufe und die entsprechenden Informationen im Internet haben sich erheblich verändert. Gemeinsam haben wir ein Brainstorming zu möglichen Online-Tools durchgeführt, die wir der Website hinzufügen oder auf die wir verlinken könnten.
Ziel ist es, die Suche nach Praktika und Ausbildungsplätzen in der Region zu erleichtern. Zu diesem Zweck wurden verschiedene bestehende Websites auf ihre Eignung hin getestet.
Wir freuen uns auf die nächsten Schritte und den Austausch spannender Ideen!
Dorothea Möckel
Projektmanagement
IHK-Projektgesellschaft mbH Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder)
Mobil: + 49 151 40909615
E-Mail: moeckel@ihk-projekt.de
Christine Meier
Projektmanagement
IHK-Projektgesellschaft mbH Ostbrandenburg
Heegermühler Straße 64
15225 Eberswalde
Tel: + 49 151 - 5990 1547
E-Mail: meier@ihk-projekt.de