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EUROJOB+

Veranstaltungen im Projekt

Erster Expertenworkshop 2025

 

Am 5. März 2025 fand im Rahmen des Projekts ein erster Expertenworkshop statt.

Die Partner aus Polen und Deutschland stellten die Ergebnisse ihrer Forschungen im Rahmen des grenzüberschreitenden Austauschs von Wissen und Kompetenzen im Bereich der Berufsberatung/Berufsorientierung vor.

Auf Einladung nahmen IT-Experten und Psychologen sowie Vertreter von Bildungseinrichtungen an dem Workshop teil.

Die bestehende EUROJOB-Website wird derzeit nach vier Jahren aktualisiert und erweitert. Das Feedback der Experten war sehr hilfreich. Schließlich hat sich in der Zwischenzeit viel getan, nicht nur im Bereich der künstlichen Intelligenz. Auch die Berufe und die entsprechenden Informationen im Internet haben sich erheblich verändert. Gemeinsam haben wir ein Brainstorming zu möglichen Online-Tools durchgeführt, die wir der Website hinzufügen oder auf die wir verlinken könnten.

Ziel ist es, die Suche nach Praktika und Ausbildungsplätzen in der Region zu erleichtern. Zu diesem Zweck wurden verschiedene bestehende Websites auf ihre Eignung hin getestet.

Wir freuen uns auf die nächsten Schritte und den Austausch spannender Ideen!

Der zweite Expertenworkshop beim WZDZ

 

Am 22. Mai 2025 fand in Gorzów Wielkopolski ein spannender Expertinnen-Workshop in der Regionalen Einrichtung für berufliche Weiterbildung (Wojewódzki Zakład Doskonalenia Zawodowego) statt. Im Zentrum stand das Thema Anerkennung in beiden Ländern. Eingeladen waren dazu online die Expertinnen Małgorzata Wróblewska – Tylus und Maria Trębicka als Vertreterinnen des assoziierten Partners „Nationales Akkreditierungszentrum Polen“.

Das Projektteam von Eurojob + diskutierte gemeinsam anschließend die Empfehlungen für das geplante grenzüberschreitende Zentrum zur Zertifizierung von Qualifikationen. Ziel ist es, Menschen noch besser dabei zu unterstützen, ihre beruflichen Kompetenzen auch im Nachbarland jenseits der Oder anerkennen zu lassen. Ein geplanter Praxisratgeber soll diesen Prozess künftig erleichtern. Abgerundet wurde das Treffen durch die Besichtigung der Räumlichkeiten, in denen auch Schulungen zu verschiedenen Berufen, wie dem Friseurberuf, stattfinden.

Herbst-Expertentreffen in Dąbie

Vom 30. September bis 2. Oktober 2025 kamen die Projektpartner des Interreg-Projekts Eurojob+ in Dąbie zusammen. Beteiligt waren die Teams der IHK-Projektgesellschaft aus Frankfurt (Oder) sowie die Partnerorganisationen ZIPH und ZDZ aus Gorzów Wielkopolski. Ziel des Treffens war der fachliche Austausch zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden in den Anerkennungsprozessen ausländischer Berufsabschlüsse in Brandenburg und Polen.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Anerkennungsverfahren in beiden Ländern konkret ablaufen und an welchen Stellen voneinander gelernt werden kann. In Brandenburg ist durch das IQ-Netzwerk eine flächendeckende Beratungsstruktur etabliert. Ratsuchende erhalten dort umfassende Informationen darüber, welche zuständigen Stellen – etwa die IHK FOSA oder die Handwerkskammern – für die Prüfung der Gleichwertigkeit ihrer Abschlüsse verantwortlich sind. In Polen verläuft das Verfahren in vergleichbarer Weise, wobei die Prüfung stärker über eine zentrale Akkreditierungsstelle organisiert ist.

Der Austausch zu diesen Verfahren war insbesondere deshalb sehr gewinnbringend, da die beteiligten Expertinnen und Experten den Anerkennungsprozess und die Beratung von Menschen mit Migrationsgeschichte seit vielen Jahren begleiten. Ein zentrales Projektziel ist es, beim Eurojob+-Partner ZDZ in Gorzów Wielkopolski eine Informationsstelle zum Anerkennungsprozess in Polen aufzubauen. Die Diskussionen lieferten hierfür wichtige fachliche Impulse.

Weitere Themen des Treffens waren bewährte Beratungsinstrumente, darunter verschiedene Karten- und Spielformate zur Kompetenzfeststellung und Berufsorientierung. Auf dieser Grundlage wurde beschlossen, ein eigenes anschauliches Kartenspiel zu entwickeln, das in den kommenden zwei Jahren in deutsch-polnischen Schüleraustauschen eingesetzt und zur Reflexion genutzt werden soll.

Ein dauerhaftes Schwerpunktthema der Projektpartnerschaft bleibt zudem die Weiterentwicklung der bestehenden Website www.euro-job.net. Geplant ist die Integration neuer digitaler Tools sowie eine gestalterische Überarbeitung, um die Plattform stärker auf eine junge Zielgruppe auszurichten.

Mit zahlreichen neuen Erkenntnissen und konkreten Ideen für die nächsten Projektphasen verabschiedeten sich die Partner aus dem idyllisch gelegenen Tagungsort am Großen Dąbie-See.

SchülerInnen bereichern Arbeitstreffen

 

Am 16. Dezember 2025 fand beim Projektpartner ZIPH in Gorzów Wielkopolski ein weiteres Arbeitstreffen im Rahmen des Interreg-Projekts Eurojob+ statt. Ziel der Zusammenkunft war die inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung der bestehenden Projektwebseite sowie die Einbindung jugendlicher Perspektiven.

An dem Treffen nahmen neben den Eurojob+-Partnern eine Lehrerin mit ihren Abiturientinnen und Abiturienten mit Schwerpunkt IT sowie ein externer Informatiker teil, der an der technischen Umsetzung der Webseite beteiligt ist. Die Jugendlichen gaben wertvolles Feedback zu Aufbau, Verständlichkeit und Nutzerführung der aktuellen Online-Präsenz.

Darüber hinaus wurden verschiedene Online-Diagnosetools zur Berufs- und Kompetenzorientierung vorgestellt und diskutiert. Aufbauend auf diesen Beispielen verständigten sich die Projektpartner darauf, ein eigenes digitales Diagnosetool zu entwickeln. Dieses soll künftig auf der Eurojob+-Webseite integriert werden und Nutzerinnen und Nutzer dabei unterstützen, passende (Ausbildungs-)Berufe anhand ihrer individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen zu identifizieren.

Das Treffen lieferte wichtige Impulse für die nutzerorientierte Weiterentwicklung der digitalen Projektangebote.

Ansprechpartner

Joanna Dulej
Projektmanagement

IHK-Projektgesellschaft mbH Ostbrandenburg
Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder)
 
Tel:        + 49 335 5621-2116
Mobil:    + 49 151 5107 3352
E-Mail:  dulej@ihk-projekt.de