PAV - Gutes Lernen im Betrieb

Ausbildungsqualität Jugendlicher verbessern


Ziel des Programms zur qualifizierten Ausbildung im Verbund ist es, Jugendlichen eine betriebliche Ausbildung in Brandenburger Unternehmen zu ermöglichen. Um die Attraktivität der dualen Ausbildung zu erhöhen und somit ein leistungsfähiges Ausbildungssystem zu gewährleisten, werden daher Maßnahmen durch das Land gefördert, die dazu dienen, die Ausbildungsbereitschaft von Betrieben zu stärken und die Ausbildungsqualität am Lernort Betrieb zu verbessern. Mit der qualitativen Verbesserung des Ausbildungssystems sollen vorzeitige Abbrüche verhindert werden.

Wer wird gefördert:

  • allgemeine Verbundausbildung (Bildungsträger, Ausbildungsstätten der Kammern etc.)
  • Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung im Handwerk (Handwerkskammern im Land Brandenburg)
  • Ausbildungsförderung in der Landwirtschaft

Zuwendungsempfänger der Förderung sind die Industrie-und Handelskammern sowie die Handwerkskammern des Landes Brandenburg.

Das "Gute Lernen im Betrieb" soll die Lernbedingungen und Lernprozesse in den Ausbildungsbetrieben im Rahmen der staatlich organisierten qualifizierenden Erstausbildung verbessern und somit zur Stabilisierung von Ausbildungsverhältnissen sowie zur Steigerung des Ausbildungserfolges beitragen. Gefördert werden Erfahrungsaustausche für ausbildendes Personal in den Unternehmen sowie für Auszubildende im ersten Ausbildungsjahr.

Gefördert werden:

  • die Organisation und Durchführung von Workshops zum Erfahrungsaustausch für betriebliches Ausbildungspersonal mit Verantwortung für die qualifizierende Erstausbildung aus Brandenburger Betrieben. Durchschnittlich sind 10 Ausbilder/-innen bzw. ausbildende Fachkräfte je Workshop zu erreichen.
  • die Organisation und Durchführung von Workshops für Auszubildende im ersten Ausbildungsjahr aus Brandenburger Betrieben (betriebsübergreifend).

Antragsverfahren:

Die Anträge müssen jeweils bis zum 30. Juni der Bewilligungsbehörde vorliegen. Es ist nur ein Antrag pro Kammer für den jeweiligen Förderzeitraum zulässig. Dieser muss alle Maßnahmen in dem Ausbildungsjahr bündeln. Die ILB übermittelt den Antrag an die ZAB ZukunfsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB) zur Aufgabe eines fachlichen Votums.

Die Richtlinie ist am 01. August 2015 in Kraft getreten und endet am 31. Juni 2021.

 

Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

Robert Köppen

IHK-Projektgesellschaft mbH
Ostbrandenburg

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